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22.03.2026   

JtfO im Turnen - Kreisausscheid der U14 - Sieg für das SSG

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am 18. März fand in der Doppelturnhalle Finsterwalde der alljährliche Turnwettkampf der 5. und 6. Klassen statt. Mit großer Begeisterung und sportlichem Ehrgeiz stellten die Schülerinnen und Schüler ihr Können an verschiedenen Geräten unter Beweis.

In den Disziplinen Boden, Reck, Sprung, Stufenbarren und Barren zeigten die jungen Turnerinnen und Turner teilweise beeindruckende Übungen.
In der Einzelwertung belegte Linnea Rick mit herausragenden 29,4 Punkten den ersten Platz, während Livia Fritzsche mi t 29,2 Punkten nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz landete.

Auch in der Teamwertung waren unsere Turnerinnen erneut erfolgreich. Sie sicherten sich den ersten Platz vor der Grundschule Nord und konnten damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen – ein herausragender Erfolg!

Doch unabhängig von den Platzierungen standen der Spaß an der Bewegung und das sportliche Miteinander im Mittelpunkt.

Ein herzlicher Dank gilt der Finsterwalder Turnerschaft, die diesen Wettkampf organisiert und damit erst ermöglicht hat.

Bild oben von links:
Lia Lindner, Alanea Hauswald, Linnea Rick, Livia Fritzsche








Text und Bilder: Elisa Schicketanz

19.03.2026   

Seminarkurs Art & Event präsentiert am 24.3.26

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
17.03.2026   

„Besprechung mit Frühstück“

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
So lautet die Überschrift der Einladung zu der heute bekannten Wannsee-Konferenz. Und genau dorthin ging es für uns, den Geschichtsleistungskurs, am 25.02.2026. Schon die Busfahrt nach Berlin war anders, ein bisschen nachdenklicher. Uns allen war bewusst, dass wir einen historischen Ort besuchen würden, an dem am 20. Januar 1942 die sogenannte Wannsee-Konferenz stattfand – jenes Treffen hochrangiger Nationalsozialisten, bei dem die organisatorische Umsetzung der systematischen Ermordung der europäischen Juden, also der Holocaust, koordiniert wurde.

Als wir ankamen, hatten wir zunächst Zeit, uns das Gelände von außen anzusehen. Die Villa liegt ruhig am Wannsee, beinahe harmonisch. Gerade dieser Gegensatz zwischen der friedlichen Umgebung und der historischen Bedeutung des Ortes hat uns besonders beschäftigt. Es ist schwer zu begreifen, dass in einem so schönen Haus Entscheidungen getroffen wurden über das Schicksal von Millionen Menschen.

Anschließend begann unser Workshop zur Analyse von Fotodokumenten aus der NS-Zeit hinsichtlich des Themas Judenverfolgung und Vernichtung. In einer Einführung erarbeiteten wir gemeinsam, wie man historische Fotografien richtig analysiert. Dabei ging es nicht nur darum, zu beschreiben, was auf einem Bild zu sehen ist, sondern auch darum, Fragen zu stellen: Wer hat das Foto aufgenommen? Zu welchem Zweck? Was wird gezeigt – und was vielleicht bewusst nicht? Besonders faszinierend, aber auch neu, war für uns dieser Gedanke: Die Geschichte hinter dem Bild ist entscheidend. Ein Foto wirkt oft eindeutig, doch ohne Kontext kann man es leicht missverstehen oder wichtige Aspekte übersehen.

Schon in dieser ersten Arbeitsphase haben wir gemerkt, wie vielseitig Fotografien als historische Quellen sind und wie spannend so eine Fotoanalyse sein kann. Dann gingen wir nun in das besagte Haus: die Wannsee-Villa. Dort konnten wir das zuvor Erarbeitete direkt anwenden. Wir betrachteten und sprachen über verschiedene Fotografien zur Ausgrenzung, Entrechtung und Deportation jüdischer Menschen. Mit unserem neu erworbenen Wissen versuchten wir, genauer hinzusehen: auf Details im Hintergrund, auf Körpersprache, auf Symbole oder Uniformen. Auch hatten wir Fragen bekommen, die uns die Analyse erleichtern sollten. Gleichzeitig machten die einzelnen Schicksale hinter den Bildern das Thema sehr persönlich und emotional. Die Ausstellung vermittelte nicht nur historische Fakten, sondern auch die menschliche Dimension der Ereignisse.

Nach einer kurzen Pause ging es nun in den Raum, wo die Besprechung stattgefunden hatte. In einer aufschlussreichen Erläuterung erfuhren wir viel Wissenswertes und spürten die Auswirkungen der Konferenz. Danach ging es weiter mit einer Gruppenarbeit. Jede Gruppe erhielt mehrere Fotos aus der NS-Zeit, erneut zum Thema Judenverfolgung und -vernichtung, sowie konkrete Arbeitsaufträge, in diesem Fall Analyseaufgaben. In meiner Gruppe analysierten wir unter anderem ein Bild, das den Aprilboykott darstellte. Wir versuchten herauszuarbeiten, welche Botschaft das Bild vermitteln sollte. Bei der anschließenden Präsentation vor den anderen Gruppen wurde deutlich, wie unterschiedlich die Fotos waren – manche zeigten Gewalt, andere eher die schleichende Ausgrenzung im Alltag.

Die Präsentationen haben uns noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig es ist, sich kritisch mit Quellen auseinanderzusetzen. Geschichte besteht eben nicht nur aus Daten und Jahreszahlen, sondern aus Entscheidungen von Menschen und Schicksalen. Gegen Nachmittag fuhren wir mit dem Bus zurück. Der Besuch der Villa war nicht nur eine Erweiterung unseres Wissens über die NS-Zeit, sondern auch eine wichtige Erinnerung daran, welche Verantwortung wir heute tragen. Gerade an einem echten historischen Ort wie dem Haus der Wannsee-Konferenz wird Geschichte greifbarer und es wird deutlich, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und für Menschenwürde und Toleranz einzustehen.


Text Lina Böttcher/Fotos Herr Biesold
12.03.2026   

Starker 4. Platz beim Landesfinale

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am 12. März nahm die weibliche U14-Handballmannschaft des Sängerstadt-Gymnasiums Finsterwalde am Landesfinale des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia Handball in Altlandsberg teil. Die sechs besten Schulmannschaften Brandenburgs kämpften dort um den Einzug ins Bundesfinale.

In der Gruppenphase startete unser Team stark, musste sich jedoch im ersten Spiel der Sportschule Frankfurt (Oder) knapp mit 4:6 geschlagen geben. Im zweiten Gruppenspiel folgte ein klarer 11:5 Sieg gegen die Evangelische Schule Neuruppin, wodurch wir uns für das Halbfinale qualifizierten.

Dort wartete die Grundschule Machnow als Gegner. In einer spannenden und ausgeglichenen Partie unterlag unsere Mannschaft nur knapp mit 7:8 und zog damit in das Spiel um Platz drei ein.

Gegen Angermünde verloren wir dieses Spiel mit 6:10, sodass wir das Turnier am Ende mit einem starken 4. Platz abschließen konnten. Eine tolle Leistung unserer Handballerinnen, die das Sängerstadt-Gymnasium Finsterwalde engagiert und sportlich fair vertreten haben.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Finja Stiller, die am Ende des Turniers als beste Torhüterin ausgezeichnet wurde.
Text/Foto E, Schicketanz
02.03.2026   

Theaterfahrt zum „Ursprung der Welt“

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles
Am 14.01.2026 machten wir, die Klasse 9A, gemeinsam mit der Klasse 9D eine Theaterfahrt zur „neuen Bühne“ in Senftenberg. Das Stück, welches wir besuchten, heißt „Der Ursprung der Welt“ und basiert auf einer Graphic Novel von Liv Strömquist.

Am Morgen der Theaterfahrt hatten wir noch in der ersten Stunde Unterricht, aber um 8:20 Uhr gingen wir los zur Bushaltestelle an der Tuchmacherstraße, wo wir dann auch nach kurzem Warten in den Bus steigen konnten und nach Senftenberg fuhren.

Dort angekommen, gingen wir in das Studio des Theaters und schauten das ca. 90-minütige Theaterstück. Das Stück bildet eine Art Zeitreise der Darstellung der Vulva von der Bibel bis heute, gespielt von drei Schauspielenden. Es zeigt, wie mit der Thematik im Laufe der Zeit umgegangen wurde, zum Beispiel, indem Fälle von Unterdrückung gegen Frauen aufgearbeitet wurden. Die drei Schauspielenden haben dabei mithilfe von Kostümen, Handpuppen oder einer kleinen aufgebauten Kulisse ständig zwischen verschiedenen Rollen gewechselt. Auch wurden Zitate von berühmten Persönlichkeiten und Wissenschaftlern aus verschiedenen Zeiten, welche teilweise ziemlich erschreckend waren, gezeigt. Die Schauspielenden haben ihre Rollen sehr stark gelebt und dadurch vermittelten sie starke Emotionen und sie haben die Gefühle der Rollen sehr nahegebracht. Es wurden gezielt gesellschaftliche Tabus überschritten, um darauf aufmerksam zu machen, dass genau diese teilweise nicht nötig sind, beziehungsweise dass offener damit umgegangen werden sollte. Das war sehr ungewohnt und teilweise etwas komisch, was aber genau der Zweck des Stücks ist. Insgesamt war es eine Mischung aus lustigen Stellen und ernsten Botschaften.

Im Anschluss hatten wir eine Besprechung mit einer Theaterpädagogin, welche mit uns darüber gesprochen hat, wie das Theaterstück auf uns gewirkt hat und ob wir uns während des Stücks geschämt haben. Danach war der Tag auch schon vorbei und wir sind mit dem Bus wieder nach Finsterwalde gefahren.

Text: Christoph Schmidt und Arthur Hausdorf, 9A
Bild: neue Bühne Senftenberg
18.02.2026   

Mit Klick und Köpfchen:

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles

Die 8c im deutsch-französischen Teamgeist


Wir, die Klasse 8C, nahmen am Freitag, den 23.01.2026, an einem Team-Online-Wettbewerb teil. Der Wettbewerb fand in der 6. und 7. Stunde statt. Die Pause zwischendurch mussten wir durchmachen! Begleitet wurden wir von Frau Anoma und Frau Fritze. Es war ein spannender und besonderer Freitag für uns.

Wir stellten uns der Challenge auf ein Niveau A1-A2 im Rahmen des Tages der deutsch-französischen Freundschaft und haben uns sehr gefreut, dabei sein zu dürfen. Die deutsch-französische Freundschaft auf diese Art und Weise zu feiern war toll! Die Aufgaben waren abwechslungsreich und haben uns viel Spaß gemacht. Vielen von uns hat sehr gefallen, dass wir in Gruppen arbeiten konnten. So konnten wir als Klasse zeigen, was wir können. Dabei haben wir gemerkt: Zusammen ist man stark.

Wir haben neue französische Wörter gelernt und unser Wissen auf die Probe gestellt. Am Ende erreichten wir den 9. Platz von insgesamt 31 angemeldeten Klassen in Brandenburg. Darauf sind wir wirklich stolz! Als Belohnung bekamen wir von Frau Anoma kleine Eiffeltürme-Anhänger. Außerdem durften wir „Madeleines“ probieren, ein französisches Gebäck, das sehr lecker war. Das half uns dabei, drei Stunden lang konzentriert Aufgaben auf Französisch zu lösen.

Da der Wettbewerb in den letzten Stunden stattfand, waren wir danach ziemlich kaputt und hatten kaum noch Energie. Trotzdem war es ein sehr schöner Tag und ein tolles Erlebnis für unsere Klasse. Wir hatten sehr viel Spaß und freuen uns, dass wir teilnehmen durften.

Text: Jasleen, Johanna 8c
09.02.2026   

Mit Projekttag prima vorbereitet für das Theaterprojekt

von H. Steinemann
Kategorie: Aktuelles

Am 04.12.2025, dem Projekttag der Seminarkurse 11 des Sängerstadt-Gymnasiums Finsterwalde, führten wir im Probenzentrum des Staatstheaters verschiedene Improvisations- und Theaterübungen mit der Theaterpädagogin Leonie Arnhold und unserer Kursleiterin Doris Seiler durch.

Wir starteten mit einem Warm-up, wodurch der Körper aktiviert wurde und man sich besser auf die kommenden Übungen einlassen konnte. Eine weitere Aufgabe war eine Laufübung, bei der wir uns ohne Blickkontakt durcheinander im Raum bewegt haben. Das Ziel war, den peripheren Blick zu stärken und die Umgebung bewusster wahrzunehmen, ohne andere direkt anzusehen. Dabei wurde uns klar, wie viel Orientierung man allein durch die Wahrnehmung am Rand des Blickfeldes bekommt.

Anschließend führten wir eine Klatsch-Übung durch, bei der ein Klatschen an die Personen neben einem weitergegeben werden sollte, später sogar an beliebige Personen im Raum. Dafür mussten die Blicke eindeutig und klar sein. Wenn man nicht präzise genug war, landete das Klatschen bei der falschen Person. Diese Aufgabe zeigte sehr deutlich, wie wichtig deutliche Signale und eine klare Körpersprache sind.

Es folgten verschiedene Partner- und Gruppenaufgaben. Dabei konnte man jederzeit ein Veto einlegen. Das wurde nicht kommentiert, sondern der nächste Befehl folgte direkt. Besonders spannend war, dass es vielen schwerer fiel, Anweisungen zu geben, als sie auszuführen. Wir merkten, wie unterschiedlich Grenzen sind und wie wichtig es ist, diese zu respektieren. Gleichzeitig lernte man die eigenen Grenzen bewusster kennen.

Eine weitere Aufgabe war eine Sprachübung, bei der sich zwei Personen gegenüberstanden und abwechselnd bis drei zählten. Später wurde der Abstand vergrößert oder wieder verkleinert, und die Zahlen wurden durch Klatschen, Brustklopfen und Stampfen ersetzt. Die Aufgabe schulte Aufmerksamkeit, Reaktion und Körpersprache. Man konnte gut erkennen, wie entscheidend Mimik, Mundbewegungen und Körperhaltung sind, besonders wenn die Distanz größer wird.

Des Weiteren führten wir ein Interview durch. Eine Person stellte Fragen, die andere antwortete. Die interviewende Person musste alles wortwörtlich mitschreiben. Es war sehr schwierig, im Tempo mitzukommen, weshalb der Text oft lückenhaft war. Danach haben wir die privaten Informationen gestrichen und die Texte einzeln vorgelesen. Jede Person suchte sich dafür eine eigene Position im Raum aus, von der aus sie den Text präsentierte. Diese Aufgabe verdeutlichte, dass Bühnenpräsenz sehr unterschiedlich aussehen kann und nicht immer bedeutet, im Mittelpunkt zu stehen.

Im Anschluss haben wir die entstandenen Interviewtexte ins Gegenteil umgeschrieben. Die Ergebnisse waren sehr witzig und unglaublich kreativ. Obwohl man meinen könnte, bei der Gegenteil-Version kämen ähnliche Texte heraus, war das nicht so. Jede Person interpretierte das anders – manche änderten jedes Wort, andere nur die Aussage. Die Aufgabe zeigte auch, wie sehr Betonung und Rhythmus einen Text beeinflussen.

Die letzte Übung des Projekttages war eine szenische Aufgabe. Wir teilten uns in Vierer- und Zweiergruppen. Meine Vierergruppe stellte eine Szene mit einem Ehepaar dar, bei dem eine Person einen Urlaub ohne die andere geplant hatte. Zwei Personen übernahmen die Regieanweisungen und gaben Hinweise dazu, wie einzelne Figuren etwas spielen sollten. So wurde deutlich, wie stark Regieanweisungen eine Szene verändern können. Danach haben wir dieselbe Szene von einer Zweiergruppe ohne jegliche Regie gesehen, was die Unterschiede noch deutlicher machte. Zum Schluss betrachteten wir die Szene wie eine Choreografie und merkten, dass Geschichten nicht nur über Sprache erzählt werden, sondern auch durch Körper, Bewegungen und räumliche Anordnung.

Ich habe den Tag als sehr abwechslungsreich und spannend erlebt. Besonders schön fand ich, wie die Atmosphäre im Kurs immer offener wurde. Bei vielen Aufgaben merkte man, dass wir uns gegenseitig unterstützten und uns schnell trauten, auch ungewöhnlichere Dinge auszuprobieren. Die Improvisationsübungen haben uns geholfen, spontaner zu reagieren und ein besseres Gefühl füreinander zu bekommen.

Die Mischung aus Bewegung, Sprache und kreativem Spiel sorgte dafür, dass keine Übung sich gleich angefühlt hat. Zudem fand ich die Anleitung durch Leonie Arnhold sehr klar und motivierend. Sie hat uns ermutigt, Grenzen auszuprobieren, aber gleichzeitig darauf zu achten, sie nicht zu überschreiten.

Der Seminarkurstag hat mir gezeigt, wie vielseitig Theaterarbeit sein kann und wie viel man über Präsenz, Ausdruck und Zusammenarbeit lernen kann. Viele Übungen haben mir neue Sichtweisen gegeben, wie man mit Stimme, Körper und Text arbeiten kann. Außerdem hat der Tag unser Gemeinschaftsgefühl als Kurs gestärkt.

Insgesamt war unser Projekttag eine inspirierende Erfahrung, die Lust auf unser inklusives Theaterprojekt macht, das wir mit den Schülern der Schule „Sieben Brunnen“ mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ durchführen werden.

Wir bedanken uns beim Schulträger des Landkreises Elbe-Elster, der uns die Zugfahrt finanzierte.

Felizitas Ertle aus dem Seminarkurs „Co-Production“ 11 Foto: Frau Seiler